IBM und Microsoft kooperieren bei E-Mail-Archivierung

Gemeinsam wollen die US-Unternehmen künftig ein E-Mail-Archivierungssystem für kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) vermarkten.

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Von
  • Peter-Michael Ziegler

Die US-Unternehmen IBM und Microsoft vermarkten künftig gemeinsam ein E-Mail-Archivierungssystem für kleine und mittlere Unternehmen (KMUs). Grundlage des um E-Mail-Suchfunktionalitäten erweiterten Systems "CommonStore eMail Archiving Preload" bildet das unter "Windows Server 2003 R2" laufende Mittelklasse-Array "IBM System Storage DS4200 Express" mit Opteron-Prozessoren und bis zu 4 TByte SATA-Festplatten-Speicherplatz. Als Archivierungssoftware kommt IBMs "System Storage Archive Manager" zum Einsatz.

Potenzielle Kunden sollen mit dem System, das Anfang 2007 zu einem Listenpreis ab 53.000 US-Dollar erhältlich sein soll und sich gegen einen Aufpreis von 2200 US-Dollar um Suchfunktionen erweitern lässt, sämtliche E-Mail-Daten für Unternehmenszwecke und im Rahmen gesetzlicher Auflagen archivieren können. Über verschiedene Gesetze und Regelwerke (in Deutschland beispielsweise GDPdU und Basel II) sind Unternehmen weltweit inzwischen zur strukturierten Datenhaltung und Archivierung gezwungen.

Das Umsatzvolumen für Systeme zur Archivierung von E-Mails beziffert das Marktforschungsunternehmen IDC allein für das Jahr 2006 auf 471 Millionen US-Dollar. Bis 2010 soll dieser Wert um mehr als das Doppelte auf dann 1 Milliarde US-Dollar klettern. Microsoft wird seinen Kunden über Geschäftspartner künftig die Speicher- und Softwarelösungen von IBM zur Archivierung von E-Mails empfehlen. Darüber hinaus soll IBM Zugang zum Partnernetzwerk von Microsoft erhalten. (pmz)