Digitalpotis mit hoher Bandbreite

Mit 3 MHz Bandbreite und sehr engen Toleranzen ersetzen die Digitalpotentiometer-ICs von Analog Devices ihre mechanisch-elektrischen Pendants auch in kritischen Anwendungen – zumal auch die Schleifer-Stellung nichtflüchtig gespeichert wird.

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Von
  • Carsten Meyer

Mit hoher Bandbreite und sehr engen Toleranzen können die neuen Digitalpotentiometer-ICs der Serie AD51XX von Analog Devices ihre mechanisch-elektrischen Pendants auch in kritischen Anwendungen ersetzen. Die Reihe umfasst 13 Grundtypen mit ein bis vier Potentiometern in einem Gehäuse, 128 oder 256 Stufen und I2C- oder SPI-Interface. Die Schleifer-Stellung wird nichtflüchtig gespeichert, AD garantiert einen Datenerhalt über 50 Jahre und eine Million Schreibzyklen.

Jedes IC ist mit 10 oder 100 kOhm lieferbar, wobei die 10-kOhm-Ausführung 3 MHz Bandbreite in Mittelstellung und in Endstellung eine Strombelastbarkeit von 6 mA erreicht, die 100-kOhm-Ausführung immerhin noch 430 kHz und 1,5 mA. Besonders stolz ist der Hersteller auf den sehr geringen Temperaturkoeffizient von 35 ppm/°C, den sonst nur bessere Metallfilm-Widerstände erreichen, und die Gleichlauf-Toleranz von maximal 1%. Die Digitalpoti-ICs sollen "in Stückzahlen" 1 bis 3 US-$ kosten. (cm)