Europa übernimmt Führungsrolle im IT-Markt
Laut einer IDC-Studie soll Europa seine weltweiten Mitstreiter um die Führungsrolle auf dem IT-Markt überholen.
In West-Europa sollen die Investitionen in die IT-Bereiche dieses Jahr um 10 Prozent und 2001 sogar um 11 Prozent steigen. Laut einer IDC-Studie soll Europa damit seine weltweiten Mitstreiter um die Führungsrolle auf dem IT-Markt überholen. Angetrieben durch das Wachstum von Internet und E-Buisness haben europäische Firmen begonnen, das Jahr 2000 – allen Unkenrufen über Y2k-Bugs zum Trotz – zu einem der stärksten Wachstumsjahre der Computer-Industrie zu machen. Besonders stark wachse der Dienstleistungbereich mit 13 Prozent und der Software-Markt mit 14 Prozent, erklärt das Marktforschungsinstitut. Auch der Server-Markt, der durch die Angst vor dem Jahrtausendwechsel stark eingebrochen war, soll bis zum Jahresende um 8 Prozent zulegen. IDC sieht für Europa bis zum Jahr 2003 ein anhaltendes, starkes Wachstum voraus. Vor allem Großbritannien, Frankreich, Spanien, Schweden, Griechenland, Irland, Italien und Portugal seien besonders dynamische Märkte.
Stephen Minton von IDC erklärte, "die Verlagerung des Marktes in Richtung Dienstleistungen ist unaufhaltsam. In Zukunft wird immer noch ein großer Teil des Umsatzes mit Hardware gemacht werden, aber der Anteil wird zugunsten des Dienstleistungsbereich sinken." (mst)