Neues Konsortium will Linux in Japan vermarkten
Ein neu zu grĂĽndendes Konsortium unter der Leitung von Oracle will Computersysteme mit Linux in Japan verkaufen.
Zusammen mit anderen IT-Spezialisten wie IBM und NEC will Datenbankhersteller Oracle ein Industiekonsortium ins Leben rufen, das sich auf den Verkauf von Linux-Systemen in Japan konzentriert. Das meldet die japanische Finanzzeitung Nikkei. Der Verbund, dem sich voraussichtlich auch Hitachi, Hewlett-Packard und Dell anschlieĂźen werden, soll bereits im Juni seine Arbeit aufnehmen.
Die Initiative knüpft an eine neue Beschaffungsrichtlinie der japanischen Regierung an, die ab Juli Linux als Open-Source-Alternative zu den Microsoft-Betriebssystemen in den eigenen Behörden fördern will. Dabei winken fette Aufträge: Allein die Regierung hat für 2007 einen Etat von 1,25 Billionen Yen (7,7 Milliarden Euro) für IT-Investitionen vorgesehen; hinzu kommen Mittel auf lokaler Ebene. Gegenwärtig laufen 78 Prozent der Server in Japan unter Windows, auf 14 Prozent sei Linux installiert, so die Nikkei. (akl)