Steuereffekte befeuern Xerox-Gewinn
Steuergewinne treiben den Quartalsgewinn von Xerox in die Höhe, aber auch ohne Einmaleffekte zeigt sich das Unternehmen zufrieden.
Drucktechnologiehersteller Xerox konnte im dritten Quartal bei leicht gestiegenem Umsatz von 3,84 Milliarden US-Dollar (Vorjahresquartal: 3,76 Milliarden) einen Quartalsgewinn von 536 Millionen US-Dollar oder 0,54 US-Dollar pro Aktie verbuchen. Im gleichen Zeitraum des Jahres 2005 hatte Xerox nur 63 Millionen US-Dollar beziehungsweise 0,05 US-Dollar pro Aktie erwirtschaftet. Im zweiten Quartal 2006 hatte Xerox einen Gewinn von 245 Millionen US-Dollar oder 0,23 US-Dollar pro Aktie ausgewiesen.
Den kräftigen Gewinnschub verdankt Xerox einem angekündigten Steuergewinn von 416 Millionen US-Dollar, dessen positiver Effekt auf das Ergebnis aber durch Mehrbelastungen bei Restrukturierungs- und Prozesskosten gedämpft wurde. Ohne diese Effekte habe der Gewinn bei 0,23 US-Dollar pro Aktie gelegen, teilte das Unternehmen mit. Trotzdem ist Xerox zufrieden. Knapp die Hälfte der verkauften Geräte waren Farbsysteme, deren Umsatz im abgelaufenen Quartal um 16 Prozent anstieg. Xerox macht inzwischen 36 Prozent seines Gesamtumsatzes mit Farbsystemen. Für das Schlussquartal erwartet Xerox einen Gewinn zwischen 0,21 und 0,24 US-Dollar, weitere Kosten für die Restrukturierung eingerechnet. (vbr)