Kodak verringert Umsatz-Rückgang
Nach einem Geschäftsjahr mit schwarzen Zahlen konnte das Unternehmen durch Restrukturierungsmaßnahmen und stärkere Kostenkontrolle auch sein aktuelles Quartalsergebnis verbessern.
Durch Umstrukturierungsmaßnahmen und stärkere Kostenkontrolle konnte Eastman Kodak seine Ausgaben in vorigen Quartal weiter verringern. Laut der Online-Ausgabe des Wall Street Journals sanken die Einnahmen aus den Sparten für herkömmliche und digitale Fotografie allerdings weiterhin, sodass unterm Strich eine Verringerung der Gesamtumsätze zu verzeichnen war. CEO Antonio Perez hofft allerdings, die Talfahrt mit Stellenabbau und Konzentration auf ertragreichere Märkte künftig endgültig zu stoppen. Im vorigen Geschäftsjahr schrieb das Unternehmen erstmals schwarze Zahlen. Durch den Verkauf der Gesundheitssparte, die voraussichtlich etwa 2,35 Milliarden US-Dollar einbringen wird, soll sich daran auch für das laufende Geschäftsjahr nichts ändern.
Insgesamt erwirtschaftete Kodaks Digital Consumer Group, die unter anderem Digitalkameras, Drucker und Online-Fotodienste anbietet, im vorigen Quartal weltweit 778 Millionen US-Dollar – 14 Prozent weniger als im vorigen Quartal. Im Filmbereich sanken die Einnahmen nur um acht Prozent und betrugen 458 Millionen US-Dollar. Noch besser erging es dem Bereich für professionelle Druckdienste, der mit einem Umsatz von 864 Millionen US-Dollar nur ein Prozent weniger einbrachte als noch im vorigen Quartal.
Auch wenn die Talfahrt Kodaks gebremst scheint, reagierten Aktionäre auf die Ergebnisse mit Verkäufen, sodass der Wert der Kodak-Aktie um etwa fünf Prozent auf 24,72 US-Dollar sank. (dal)