RPM 5 ist fertig
In der neuen Version soll das System zur Verwaltung von Software-Paketen unter anderem leichter auf andere Betriebssysteme zu portieren sein sowie zusätzliche Paket- und Kompressionsformate beherrschen.
Ursprünglich war RPM der Red Hat Package Manager. Doch längst setzen auch andere Linux-Distributionen das System ein und es hat sich als eine der Standard-Methoden etabliert, Unix-Software zu verteilen. Im Mai 2007 übernahm ein Projektteam in Zusammenarbeit mit dem OpenPKG-Projekt die Weiterentwicklung. Die damals begonnene Version 5 liegt nun als stabiles Release vor.
Neu ist die Unterstützung von LZMA-Kompression (zusätzlich zu gzip und bzip2) sowie für Teile des XML-basierten Paketformats XAR.
Wesentliche Teile des Paketmangers wurden neu geschrieben und der verbliebene Code wurde gestrafft und entrümpelt. So lässt er sich nun mit verschiedenen Compilern auf unterschiedlichen Systemen übersetzten, die Rede ist von BSD, Linux, Solaris, Mac OS X und Windows/Cygwin. Auf der Strecke geblieben sind dabei einige ältere Features: RPM 5 unterstützt das veraltete Paketformat RPMv3 nicht mehr und wertet rpmrc-Dateien nicht mehr aus.
Red Hat selbst beteiligt sich an der Weiterentwicklung von RPM in einem anderen Projekt. (je)