Gewinnrückgang bei Alcatel

Der Nettogewinn im dritten Quartal sank von 266 auf 155 Millionen Euro. Grund sei der steigende Wettbewerbs- und Preisdruck im Markt für Mobilfunkausrüstungen gewesen, teilte Alcatel in Paris mit.

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Von
  • Peter-Michael Ziegler

Der französische Telekommunikationsausrüster Alcatel hat vor dem Zusammenschluss mit dem US-Konkurrenten Lucent einen Gewinnrückgang verzeichnet. Der Nettogewinn im dritten Quartal sank binnen Jahresfrist von 266 auf 155 Millionen Euro. Grund sei der steigende Wettbewerbs- und Preisdruck im Markt für Mobilfunkausrüstungen gewesen, teilte Alcatel am heutigen Dienstag in Paris mit. Im Vergleichsquartal des Vorjahres war zudem ein Kapitalgewinn aus einer Transaktion mit dem Partner Finmeccanica verbucht worden. Das operative Ergebnis sank vor Sonderposten von 278 auf 258 Millionen Euro. Der Umsatz stieg dagegen um 1,4 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro.

Analysten zeigten sich enttäuscht von den Quartalszahlen. Im Schnitt hatten sie mit einem Gewinn von knapp 170 Millionen Euro gerechnet. Dennoch stieg der Kurs der Alcatel-Aktie am Nachmittag in Paris um mehr als 5 Prozent, was offenbar vor allem an den Ergebnissen des Fusionspartners Lucent Technologies lag, der die Erwartungen der Analysten übertroffen hatte. Anfang September hatten die Aktionäre von Alcatel und Lucent auf separaten Hauptversammlungen dem Zusammenschluss beider Unternehmen zugestimmt. (pmz)