Mozillas Webbrowser Camino für Mac OS X auch für Intel-Macs
Camino 1.0, der die gleiche Rendering-Engine wie Firefox 1.5, aber das Cocoa-Framework nutzt, ist als Universal Binary ausgelegt.
Die Entwickler von Camino haben die Version 1.0 des Webbrowsers für Mac OS X freigegeben, der auf der Basis von Mozillas Rendering-Engine Gecko arbeitet. Im Unterschied zu Firefox für Mac OS X nutzt Camino das Cocoa-Framework des Mac-Betriebssystems und passt sich dadurch in Optik und Bedienung an "richtige" Mac-Anwendungen an. Camino 1.0 nutzt wie Firefox 1.5 die Rendering-Engine Gecko 1.8.
Mit Camino 1.0 halten auch die Intel-Macs Einzug: Die Version ist als Universal Binary ausgelegt, sodass sie sowohl auf Apple-Systemen mit PowerPC-Prozessor als auch auf den neuen Rechnern mit Intel-CPUs arbeitet. Darüber hinaus haben die Entwickler seit der letzten Beta-Versionen einige Fehler ausgeräumt und Verbesserungen eingebaut. Unter anderem soll ein neues Design der Tab-Bar zur Kontrolle mehrerer Webseiten innerhalb eines Browserfensters die Bedienung erleichtern. Der Download-Manager beherrscht nun das Pausieren und Wiederaufnehmen von Downloads. Zudem kann Camino Anzeigen und Pop-ups blockieren.
Eine Übersicht zu den Neuerungen in Camino 1.0 findet sich in den Release-Notes, eine ausführliche Version gibt Auskunft über alle Änderungen seit Camino 0.8.4. Camino 1.0 läuft ab Mac OS X 10.2 und steht auf der Site des Projekts zum Download bereit. (jk)