Durchschnittspreis für DVDs gesunken

Die Filmunterhaltung im Wohnzimmer sei nach wie vor das Rückgrat der deutschen Filmwirtschaft, erklärte der Branchenverband; wegen der sinkenden Preise ging der Verkaufsumsatz zurück, obgleich der DVD-Absatz stieg.

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  • dpa

Die Verbraucher in Deutschland müssen immer weniger Geld für eine DVD oder VHS-Kassette ausgeben. Der Durchschnittspreis für einen Bildträger reduzierte sich im vergangenen Jahr von 13,96 auf 13,09 Euro, teilte der Bundesverband Audiovisuelle Medien unter Berufung auf die GfK-Marktforschung mit.

Wegen der sinkenden Preise ging auch der Verkaufsumsatz mit DVDs und Videokassetten um 5,1 Prozent auf 1,36 Milliarden Euro zurück, obgleich der DVD-Absatz um 9,5 Prozent auf 98,7 Millionen Stück stieg. Dagegen spielt die VHS-Videokassette kaum noch eine Rolle und wurde 5,6 Millionen Mal verkauft. Die erfolgreichsten DVD-Kauftitel waren 2005 "Harry Potter und der Gefangene von Askaban", gefolgt von "(T)Raumschiff Surprise – Periode 1" und "Star Wars III – Die Rache der Sith". Auf dem Verleih-Markt stieg der Umsatz von 306 auf 320 Millionen Euro, vor allem dank Internet- und Automatenverleih.

Der Gesamtumsatz der Videobranche aus Verkauf und Verleih ging im vergangenen Jahr leicht um 3,5 Prozent auf 1,69 Milliarden Euro zurück. Damit bilde die Filmunterhaltung im Wohnzimmer nach wie vor das Rückgrat der deutschen Filmwirtschaft, heißt es in der Mitteilung des Verbandes. Der Umsatz aus dem Verkauf und Verleih von DVDs ist mehr als doppelt so hoch wie die Einspielergebnisse der deutschen Kinos. (dpa) / (jk)