Ingram Micro rĂĽckt in die exklusive Riege der Microsoft-SPLA-Partner

Ab sofort darf Broadline Distributor Ingram Micro in Deutschland, Österreich und der Schweiz Microsoft-Lizenzen nach dem Services Provider License Agreement-Modell vertreiben, das insbesondere für das Hosting-Geschäft ausgelegt ist.

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Die Ingram Micro Distribution GmbH erhält von Microsoft ab sofort die "Lizenz zum Vermieten". Als Cloud-Distribution-Partner von Microsoft vertreibt der Münchner Broadliner bereits seit geraumer Zeit auch Mietlizenzen für Office365 (vormals Business Productivity Online Suite – BPOS). Nun hat der Hersteller Ingram Micro aber auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz in den kleinen Kreis der Partner aufgenommen, die Lizenzen nach dem Services Provider License Agreement-Modell (SPLA) vertreiben dürfen. Dabei lädt der Händler die Microsoft-Software über das Volume Licensing Service Center (VLSC) und vermietet die Anwendungen an den Kunden – mit eigener monatlicher Rechnungsstellung. SPLA ist insbesondere für das Hosting-Geschäft ausgelegt, schafft aber auch für Independent Software Vendors (ISVs) und Systemintegratoren, die Voraussetzungen Microsoft-Anwendungen im Rahmen eines individuellen Servicevertrages zur Miete anzubieten.

Mit dem Einstieg in die SPLA-Vermarktung hat der Distributor nun den entscheidenden Schritt bei der Komplettierung seines Angebotes unternommen. Ingram Micro kann jetzt in Sachen Microsoft alle Lizenzanforderungen aus dem Channel bedienen – von Full Packaged Produkten, Volumen-Lizenzen, Online-Services bis hin zu OEM-Lizenzen. "Auch beim Thema Hosting wollen wir unseren Kunden eine One-Stop-Shopping-Plattform bieten. Mit der Erweiterung unseres Cloud-Portfolios durch die SPLA-Angebote haben wir einen weiteren wichtigen Schritt getan", erläutert Thorsten Schwecke, zuständiger Senior Manager Software bei Ingram Micro. (map)