France Telecom legt zu
Die Mobilfunktochter des französischen Telekommunikationskonzerns konnte bis Ende des Geschäftsjahres 2007 nach dem Vertriebsstart Ende November 75.000 Stück von Apples iPhone verkaufen.
Der Telekommunikationskonzern France Telecom hat im vergangenen Jahr seinen Gewinn kräftig gesteigert und will daran die Aktionäre teilhaben lassen. Der Nettogewinn stieg von 4,14 auf 6,30 Milliarden Euro. Operativ legte der Gewinn von 18,5 auf 19,1 Milliarden Euro zu. Auf diesem Niveau soll er auch im laufenden Jahr verharren. Den Umsatz konnte France Telecom im vergangenen Jahr von 51,70 auf 52,96 Milliarden Euro steigern. Mit den Zahlen lag das Unternehmen über den Schätzungen der Analysten. Die Dividende für 2007 will das Management von 1,20 auf 1,30 Euro je Aktie anheben.
Im Heimmarkt Frankreich konnte der Konzern seine Kundenzahl um 4,1 Prozent steigern; nach den Angaben von France Telecom glich das Wachstum bei Umsätzen mit Datendiensten den Rückgang bei der Sprachtelefonie mehr als aus. Im vierten Quartal des Geschäftsjahrs 2007 habe man im Vergleich zum gleichen Vorjahresquartal die Zahl der Kunden für Datendienste verdoppeln können, der Umsatzanteil mit Datendiensten pro Kunde und Monat am gesamten Umsatz sei von 15,4 auf 17,7 Prozent gestiegen. France Telecom hat nach eigenen Angaben derzeit einen Anteil am ADSL-Markt in Frankreich von 49,4 Prozent.
Seit dem Vertriebsstart am 29. November konnte France Telecom zudem 73.000 Stück von Apples Hype-Handy iPhone absetzen; 48 Prozent der iPhone-Kunden seien neu zur Mobilfunktochter gekommen. Wieviele der iPhones ohne SIM-Lock verkauft wurden, gab France Telecom nicht an. Das französische Verbraucherrecht zwingt Orange, das iPhone auch ohne Vertrag und ohne SIM-Lock anzubieten; Orange bietet ein iPhone ohne Vertragsbindung und SIM-Lock für 799 Euro an. (jk)