Systemmanagement-Lösung opsi 3.2 freigegeben
Die neue Version des Open-Source-Desktop-Management-Tools der Mainzer Firma uib bietet neben optischen Änderungen vor allem Verbesserungen bei der Hard- und Software-Inventarisierung.
Größere Netze kommen heute ohne geeignete Programme zur Softwareverteilung und zum Remote-Management faktisch nicht mehr aus. Die Mainzer uib GmbH (Umwelt Informatik Büro) hat jetzt von seinem Open-Source-Desktop-Management-Tool opsi (Open-PC-Server-Integration) die Version 3.2 freigegeben. Damit lassen sich über einen – auf Wunsch auch in einer virtuellen Maschine laufenden – Linux-Server (opsi-Depotserver) via Webservice Windows-Desktop-Systeme verwalten. opsi bietet neben automatischer Betriebssysteminstallation und Softwareverteilung eine komfortable grafische Management-Schnittstelle sowie Funktionen zur Inventarisierung von Hard- und Software. In der jetzt vorliegenden Version 3.2 haben die Mainzer vor allem die beiden letzten Punkte überarbeitet und erweitert.
Die Wurzeln des opsi-Projekts reichen bis in die 90er-Jahre zurück. Damals entwickelte uib das Konzept während eines Projekts für eine Landesregierung, bei dem rund 2.000 Clients zentral verwaltet werden sollten. Die Basisversion der Software und die Dokumentation stehen frei zum Download zur Verfügung. Dort liegt auch ein VMware-Image, mit dem sich Interessenten ohne großen Konfigurationsaufwand einen ersten Überblick von opsi verschaffen können. uib bietet für opsi Support und Schulungen sowie darauf basierende Management-Dienstleistungen an. Derzeit arbeiten die Mainzer an einer – allerdings nur inklusive Maintenance-Vertrag erhältlichen – Version, die sich nahtlos in die grafische Management-Konsole des Xandros-Servers integriert. Auch ein Update der im September vorgestellten Variante für den Univention Corporate Server (UCS) befindet sich in der Testphase. (avr)