Applied Materials mit dicken Auftragsbüchern
Der führende Hersteller von Equipment für die Halbleiterherstellung hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres zwar deutlich weniger verdient als im Vorjahreszeitraum, freut sich aber über Neuaufträge im Wert von über zwei Milliarden US-Dollar.
Der führende Hersteller von Equipment für die Halbleiterherstellung, das im kalifornischen Santa Clara ansässige Unternehmen Applied Materials, hat das erste Quartal des laufenden Fiskaljahres mit einem Nettogewinn von 142,8 Millionen US-Dollar oder 9 Cent je Aktie abgeschlossen. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, als 288,8 Millionen US-Dollar Gewinn (17 Cent je Aktie) ausgewiesen wurden, bedeutet dies einen Rückgang um 51 Prozent.
Unternehmensangaben zufolge belasteten vor allem Restrukturierungskosten in Höhe von 215 Millionen US-Dollar sowie Marktwertanpassungen in Höhe von 52 Millionen US-Dollar die Bilanz. Ohne Berücksichtigung von Sonderposten habe der Gewinn bei 312,1 Millionen US-Dollar gelegen. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 4,3 Prozent auf 1,86 Milliarden US-Dollar. Der Wert abgeschlossener Neuaufträge nahm um 22 Prozent auf 2,04 Milliarden US-Dollar zu.
Größter Umsatzbringer im ersten Quartal war für Applied Materials Taiwan, wo 24 Prozent der Erlöse erwirtschaftet wurden. US-amerikanische Firmen zeichneten für 22 Prozent des Umsatzes verantwortlich. Für das laufende Geschäftsquartal stellt das Unternehmen einen Gewinn von 22 bis 23 Cent je Aktie in Aussicht. Die Auftragssituation sei sehr positiv, erklärte CEO Mike Splinter. Derzeit fragten Firmen insbesondere Maschinen für die Fertigung von Flash-Speichern und DRAMs nach. (pmz)