IBM investiert 1 Milliarde US-Dollar in Informationsmanagement-Entwicklung

Der IT-Konzern verstärkt seine Bemühungen, sein Middleware-Angebot mit seinem Geschäftsbereich Beratung zusammenzubringen.

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Der US-amerikanische IT-Konzern IBM will in den kommenden drei Jahren eine Milliarde US-Dollar in die Entwicklung von Informationsmanagement-Software investieren. Außerdem sollen etwa 15.000 Mitarbeiter aus IBMs Beratungssparte dafür abgestellt und ausgebildet werden, Analyse-Software für Kunden zusammenstellen zu können, heißt es in einer IBM-Mitteilung. Insgesamt bemüht sich der Konzern darum, seine Erfahrungen aus den Geschäftsbereichen Beratung und Middleware besser miteinander zu kombinieren.

Weiter kündigt der Konzern sechs neue Produkte an, die dafür sorgen sollen, dass Daten "freigesetzt" werden und nicht "Abkömmlinge einer Anwendung" darstellen. Daten aus unterschiedlichen Quellen und in unterschiedlichen Formaten sollen miteinander verknüpfbar sein und in mehreren Abteilungen eines Unternehmen zur Verfügung stehen, so dass sie innovativ genutzt werden könnten. Im zweiten Quartal 2006 soll beispielsweise die momentan im Betastadium befindliche Software WebSphere Information Server vorliegen. (anw)