Wincor Nixdorf will US-Geschäft mit Übernahme stärken [Update]
"In den USA sind wir zu klein", meinte der Chef des Geldautomaten- und Kassensystemherstellers. Im ersten Quartal des Geschäfsjahrs konnte Wincor Nixdorf Umsatz und Gewinn steigern.
Der Geldautomaten- und Kassensystemhersteller Wincor Nixdorf will sein US-Geschäft mit einer Übernahme stärken. "In den USA sind wir zu klein. Dort wollen wir unsere Position auch über Akquisitionen verbessern. Wir führen Gespräche, die wir zurzeit konkretisieren", sagte Wincor Nixdorf-Chef Karl-Heinz Stiller der Börsen-Zeitung. Das Volumen werde sicherlich mehr als zehn Millionen Euro betragen.
"Wir wollen eine Servicefirma kaufen. Wir werden keine Husarenritte machen, aber wir haben das feste Ziel, unseren dortigen Kunden den Service zu bieten, den sie erwarten", sagte der Chef des im MDAX notierten Unternehmens.
[Update]:
Der weltweit drittgrößte Geldautomaten- und Kassensystemhersteller hat im ersten Quartal des Jahres 2005/06 (30.9.) Umsatz und Ergebnis gesteigert. Das operative Ergebnis (EBITA) stieg um 11 Prozent auf rund 39 Millionen Euro, das Ergebnis nach Steuern um etwa 5 Millionen auf 17,8 Millionen Euro, teilte die Wincor Nixdorf AG am Dienstag in Paderborn mit. Der Umsatz legte um 7 Prozent auf 488,2 Millionen Euro zu. Das Unternehmen bestätigte, im Gesamtjahr um 8 Prozent beim Umsatz und 10 Prozent beim operativen Ergebnis wachsen zu wollen.
Im Geschäft mit Leergutrücknahmesystemen liege das Unternehmen auf Kurs, die Zielsetzung von 30 Prozent Marktanteil zu erreichen, berichtete Stiller. Allein im deutschen Handel habe Wincor Nixdorf in den vergangenen Monaten Aufträge über 3700 Leergutrücknahmesysteme gewonnen. Darunter ist ein Großauftrag des Discounters Aldi Nord über 2500 Automaten. (dpa) / (jk)