High-Definition-Camcorder im Handtaschenformat

Der HDV-Camcorder Sony HDR-HC 3 bringt hohe Auflösung und Bildschärfe in einem kleinen Gehäuse unter. Es enthält einen CMOS-Wandler-Chip und ein Carl-Zeiss-Objektiv. Ab Ende April 2006 soll er für 1399 Euro (UVP) zu haben sein.

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Mit dem HDR-HC 3 stellt Sony einen HDV-Camcorder vor, der hohe Auflösung und Bildschärfe in einem vergleichsweise kleinen Gehäuse unterbringt: Gegenüber dem Modell HC 1 ist der HC 3 rund 25 Prozent kompakter und leichter. Die hohe Bildqualität verdankt der Camcorder einem neu entwickelten 1/3-Zoll-CMOS-Wandlerchip, dessen nutzbare Fläche dank schmalerer Stege zwischen den Wandlerzellen größer ausfällt als bei bisherigen Chips, was eine höhere Lichtempfindlichkeit bewirkt.

Das Carl-Zeiss-Objektiv (Vario Sonnar T*) arbeitet als 10x-Zoom im KB-äquivalenten Brennweitenbereich von 41 bis 485 mm (16 : 9) beziehungsweise 50 bis 594 mm (4 : 3). Display und Sucher sind konsequent im Breitbild-Format 16 : 9 angelegt. Für ruckfreie Zeitlupenaufnahmen bietet der HC 3 einen "Smooth-Slow"-Modus, in dem 200 Aufnahmen in 3 Sekunden aufgezeichnet werden.

Die Bilddaten schreibt der Camcorder auf handelsübliche DV-Kassetten; für HDV-Aufzeichnungen verwendet er die MPEG-2-Komprimierung. Zudem lässt sich das Gerät auf DV-Aufnahme umschalten. Schließlich konvertiert der kompakte Sony Aufnahmen im HDV-Format nach DV, um sie beispielsweise auf dem vorhandenen Fernseher anschauen zu können.

Der HDR-HC 3 soll Ende April 2006 in den Handel kommen; der Preis rangiert laut Hersteller bei 1399 Euro (UVP). (uh)