Samsung setzt Modellreihe Ultra-Edition fort

In Barcelona hat Samsung mit dem SGH-U900 das erste Handy der Ultra-Edition III sowie Smartphones mit Symbian OS und Windows Mobile vorgestellt.

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Am ersten Tag des Mobile World Congress hat Samsung zahlreiche Handys und Smartphones präsentiert, darunter das 13 mm flache Designer-Telefon SGH-U700 "Soul", das erste der neuen Modellreihe Ultra-Edition III. Das Schiebehandy funkt im UMTS-Netz und empfängt Daten aus dem Internet per HSDPA mit bis zu 7,2 MBit/s brutto. Die neu gestaltete Bedienoberfläche lässt sich über ein Touchpad, das das übliche Steuerkreuz ersetzt, steuern. Ein darunter liegendes Zweitdisplay stellt je nach Anwendung verschiedene Softkeys dar. Auf der Rückseite des Displayteils sind eine 5-Megapixel-Autofokus-Kamera und ein LED-Fotolicht untergebracht. Zu den Fotofunktionen gehören Gesichtserkennung, ein Verwackelschutz und, wie beim SGH-G800, WDR-Kontrastanhebung (Wide Dynamic Range). MP3-Player und ein Wechselschacht für microSD-Medien sind ebenfalls eingebaut.

Zu den Style-Produkten gehört das SGH-F480, eine kleinere Version des erst kürzlich vorgestellten F-490. Das Touchscreen-Handy mit der vom Qbowl bekannten Croix-Oberfläche ähnelt dem Prada-Phone, lässt sich ebenso nur per Finger bedienen und wird mit einer Schutzklappe aus Leder geliefert. Für Schnappschüsse besitzt es – wie die meisten der neu vorgestellten Geräte – eine 5-Megapixel-Kamera.

Im Multimedia-Bereich soll das F400 Musikfreunde locken. Das Handy spielt die gängigen Musikformate ab und erkennt microSDHC-Karten bis 8 GByte. Die Soundtechnik stammt von der dänischen Edel-Schmiede Bang & Olufsen, mit der Samsung schon seit Längerem kooperiert.

Für Businesskunden und Mobilsurfer präsentiert Samsung Smartphones mit umfangreicher Ausstattung wie das SGH-G810 mit Symbian OS und Nokias aktueller 3rd-Edition seiner S60-Oberfläche. Außer HSDPA (3,6 MBit/s) und der obligatorischen 5-Megapixel-Kamera steht auch ein GPS-Empfänger bereit; die Navigationssoftware soll von Navigon oder Garmin stammen. Bilder lassen sich beim Knipsen mit GPS-Koordinaten versehen. Die WLAN-Schnittstelle erlaubt das Surfen in Hotspots.

Wer Windows Mobile bevorzugt, kann zum SGH-i780 greifen, das wie sein Vorgänger i600 mit einer Qwertz-Tastatur ausgestattet ist und im BlackBerry-Format daherkommt. Beim i780 setzt Samsung jedoch auf einen Touchscreen. Zusätzlich lässt sich ein Mauszeiger über den berührungssensitiven zentralen Knopf des Steuerkreuzes steuern, der wie ein Trackpoint bei Notebooks funktioniert, aber nicht auf Druck reagiert. Das i780 funkt in UMTS-Netzen und als Quadband-GSM-Gerät in fast allen GSM-Netzen der Welt, nutzt für Daten HSDPA oder EDGE, und eignet sich mit GPS-Empfänger und Garmin-Softwarepaket auch zum Navigieren.

Auch fĂĽr Mobiltelefonierer, die einfachere Modelle bevorzugen, hat Samsung einige Produkte gezeigt, wie das Einfach-Handy B100 oder das UMTS-Telefon L760. Wann und zu welchem Preis die Handys zu haben sind, steht noch nicht fest. (rop) / (ll)