GSMA zeichnet zwei HSDPA-Notebooks aus
Auf dem Mobile World Congress in Barcelona hat die GSM Association im Rahmen eines Wettbewerbs fĂĽr Rechner mit mobilem Breitband zwei HSDPA-Notebooks von Dell und ECS ausgezeichnet.
Die GSM Association (GSMA) hat heute die beiden Gewinner eines Hardware-Wettbewerbs für mobiles Breitband bekannt gegeben. Gesucht waren Laptops mit bereits eingebautem HSDPA-Modem und einem Preis von unter 1000 Dollar. Ausgezeichnet wurden das bereits verfügbare Dell Inspiron 1525 HD sowie das noch nicht erhältliche 1,5 kg schwere ECS G10IL. Da ECS ein ODM-Hersteller ist, wird es unter anderen Marken auf den Markt kommen.
Im vergangenen November hatten die GSMA und Microsoft gemeinsam eine Studie präsentiert, die den Markt für Rechner mit einem eingebauten Modem samt SIM-Karte und vorausbezahltem Datenguthaben auf 70 Millionen Geräte beziffert. Im Anschluss daran war der Wettbewerb ausgerufen worden. Entscheidendes Kriterium für die Auswahl war, dass der mobile Breitband-Internetzugang direkt nach dem Kauf ohne weitere Installationsmaßnahmen funktionieren muss.
Dabei stellt sich die Frage, ob in Notebooks eingebaute Module angesichts der schnellen Entwicklung im Mobilfunksektor ĂĽberhaupt Sinn machen. Externe Modems, von denen es inzwischen auch HSUPA-Modelle auf dem Markt gibt, sind leichter und gĂĽnstiger auszutauschen, als ganze Laptops. Darauf angesprochen meinte Sol Trujillo, Chef des australischen Mobilfunk-Netzbetreibers Telstra, dass Kundensegmentierung wichtig sei. Ein groĂźer Teil, aber nicht alle Kunden, bevorzugten einfache Benutzung. "Ja, es kann veralten. Dann kann man ein neues (Notebook) kaufen", so Trujillo, "Wir sagen nicht, dass das der einzige Weg ist. Wir geben ihnen die Auswahl." (Daniel AJ Sokolov) / (vbr)