Fibre Channel Director mit 8 GBit/s

IBMs neues Director-Modell System Storage SAN768B verdoppelt den Durchsatz im FC-Speichernetz.

vorlesen Druckansicht
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • Michael Riepe

Ab dem 22. Februar liefert IBM seinen neuen FC-Director SAN768B aus. Mit bis zu 768 Ports eignet sich der modulare Switch vor allem als Backbone für große Speichernetze. Redundante Controller, Core-Blades, Netzteile und Lüfter erhöhen die Zuverlässigkeit gegenüber normalen Switches.

Mit sogenannten Switch Blades lässt sich die Zahl der Ports in 16er-, 32er- oder 48er-Schritten ausbauen. Alle Ports können mit 1, 2, 4 oder 8 GBit/s arbeiten. Als Transceiver kommen die üblichen SFP-Module zum Einsatz (Small Formfactor Pluggable). Eine spezielle "10 Gbps FC Blade" stellt sechs 10 GBit/s schnelle Ports für Verbindungen zwischen zwei Switches bereit (Inter-Switch Links, ISL). Alternativ kann der Anwender bis zu acht normale Ports bündeln (ISL Trunking) und damit den Durchsatz auf maximal 64 GBit/s erhöhen.

Laut IBM arbeitet der SAN768B besonders energiesparend – zumindest, wenn man den Gesamtdurchsatz in Relation zur Stromaufnahme setzt. Letztere gibt das Unternehmen im online verfügbaren Data Sheet (PDF) zwar nicht direkt an. Wohl aber die Wärmeabgabe (Heat dissipation), die sich auf 1440 W beläuft. Als Preis für die Minimalkonfiguration nennt IBM runde 390 000 US-Dollar. (mr)