Grid überprüft Speichernetzwerke

Das Grid "Kilo Client" von Netapp soll bei der Entwicklung und dem Test von Speichernetzen helfen.

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Von
  • Reiko Kaps

Der Netzwerkspeicher-Experte Netapp hat das Grid Kilo Client vorgestellt, das aus mehr als 1500 Blade-Server-Knoten, Ethernet- und Fibrechannel-Netzwerken und dem Netzwerkspeicher ONTAP GX von Netapp besteht.

Das Grid dient den Netapp-Entwicklern als Testumgebung: Mittels der Knoten überprüfen sie beispielsweise die Geschwindigkeit und die maximale Verbindungsanzahl in Speichernetzen (SAN) oder bei Netzwerkspeichern (NAS). Die Knoten führen dazu verschiedene Betriebssysteme aus, die sie als Image aus dem SAN laden. Dabei verwendet das Grid eine Technik, die Netapp "LUN Clones" nennt. Sie verbrauchen danach weniger Speicherplatz als vollständige Boot-Images und lassen sich laut Netapp schneller im Grid verteilen. Sie bestehen aus Betriebssystem-Abbildern und Klonen, die nur die spezifischen Einrichtungsdaten des jeweiligen Knotens sichern.

Die Grid-Knoten arbeiten in einem IBM Bladecenter, und die Infrastruktur besteht aus drei eigenständigen Netzwerken: ein Gigabit-Netz für den Startvorgang per iSCSI, ein weiteres als Verwaltungszugang für die Blade-Clients und ein letztes für die Tests der Speichersysteme. (rek)