Canon erweitert Kompaktsortiment
Mit vier Kameras erweitert Canon das Produktportfolio bei den kompakten Ixus- und Powershot-Modellen. Neben einer Einsteigerkamera sind auch Superzoomer und Wlan-Funker unter den Neuvorstellungen.
Kurz vor Start der CP+ in Japan hat Canon vier weitere Modelle für ihre Kompaktkamera-Serien Ixus und Powershot angekündigt. Große Innovation sucht man dabei vergebens, große Zoombereiche und Konnektivität via WLAN kennzeichnen die Neuvorstellungen.
(Bild:Â Canon)
Ixus 255 HS
Die Ixus 255 HS ist die zoomstärkste der neuen Kameras. Ihr stabilisiertes 10-fach Zoom deckt einen Brennweitenbereich von 24–240 mm ab (vergl. Kleinbild), die maximale Blendenöffnung liegt bei f/3.0–6.9. Die Bilder werden von einem CMOS-Sensor mit einer Auflösung von 12 Megapixeln aufgezeichnet. Fotografen können dabei eine maximale Empfindlichkeit von ISO 6400 wählen, was aber in Anbetracht des kleinen 1/2,3-Zoll Sensors nicht zu empfehlen sein dürfte. Videos lassen sich mit der Ixus 255 HS in Full-HD mit 24 Bildern pro Sekunde aufzeichnen. Ein "Hybrid Auto" genannter Modus nimmt vor jeder Fotoauslösung vier Sekunden Video auf und kombiniert diese zu einem Clip des Tages in 720p. Die Belichtungseinstellungen lassen sich nur über Motivprogramme beeinflussen, eine Automatik soll 58 unterschiedliche Szenarien erkennen können. Für die Bildkomposition hat Canon einen 3-Zoll großen LC-Bildschirm mit 461.000 Subpixeln eingebaut.
Dem Trend zur Konnektivität folgend, ist die Ixus 255 HS mit Wlan ausgestatten und erlaubt den Upload von Bildern und Videos auf PC, mobile Geräte und ins Internet. Ein interessantes Feature soll über eine Smartphone-App realisiert werden. So lässt sich das GPS des Telefons zum Geotaggen der geschossenen Bilder nutzen.
Die Ixus 255 HS soll ab Ende März für 260 Euro im Handel erhältlich sein.
Ixus 135
Mit einem 8-fach Zoom bietet die Ixus 135 einen kleineren Brennweitenumfang als die 255 HS und startet auch nicht so weitwinkelig (28–224 mm, f/3.2–6.9). Auch die weitere Ausstattung bietet weniger: das Display ist mit 2,7-Zoll kleiner und löst deutlich weniger Bildpunkte auf (230.000 Subpixel). Beim Sensor kommt ein 1/2,3-Zoll CCD zum Einsatz, der mit 16 Megapixeln eine noch höhere Auflösung liefert. Die Videoauflösung ist mit 1280×720 und 25 Bildern pro Sekunde allerdings geringer.
Die Wlan-Ausstattung entspricht dem größeren Modell und bietet genau wie dieses die Möglichkeit Fotos über eine App mit dem Aufnahmeort zu versehen.
Die Ixus 135 soll Ende März für 170 Euro erhältlich sein.
Eine abgespeckte Variante stellt die Ixus 132 dar. Bis auf die Wlan-Fähigkeit sind die Kameras identisch, das fehlende Funkmodul spart 30 Euro wenn die Kamera, ebenfalls Ende März, für 140 Euro in den Handel kommt.
(Bild:Â Canon)
Powershot A2500
Die günstigste Kamera der Neuvorstellungen ist die Powershot A2500. Der kleine CCD-Sensor löst 16 Megapixel bei Fotos auf und liefert bei Videos HD-Auflösung mit 25 fps. Das 5-fach Zoom deckt einen Brennweitenbereich von 28–140 Millimetern ab (vergl. Kleinbild, f/2.8–6.9). Das Display entspricht in Größe und Auflösung dem der Ixus 135/132. Wie diese, steuert die Kamera die Belichtung über Motivprogramme und unterscheidet 32 verschiedene Szenarien. Wlan und sonstige Sonderausstattung fehlen der Einsteigerkamera.
Ab Ende April soll die Powershot A2500 für 110 Euro erhältlich sein.
(tho)