iRods strukturiert digitale Datenflut

Die regelbasierte Daten-Management-Software iRods der Supercomputing-Gruppe an der California University soll mit Datenmengen im Petabyte-Bereich umgehen können, eignet sich jedoch auch für den Einzelplatzbetrieb.

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Die Supercomputing-Gruppe der University of California hat ihre Daten-Management-Software iRods in Version 1.0 freigegeben. Das Integrated Rule-Oriented Data System basiert auf den von der Gruppe entwickelten Storage Resource Broker (SRB) und soll Datenmengen im Petabyte-Bereich verwalten können. Mit dem Werkzeug lassen sich digitale Informationen (geografisch) verteilt organisieren, in digitale Bibliotheken speichern oder in ein Langzeitarchiv packen.

Herzstück der Software ist die Rule-engine, mit der Anwender flexibel definieren können, was genau mit den Daten passieren soll. Die Verarbeitung findet dabei mit Hilfe sogenannter Micro Services auf dem Server statt, wo die Daten liegen. Metadaten lassen sich automatisch extrahieren und in den Metadaten-Katalog (iCAT) übernehmen.

iRods 1.0 steht unter einer BSD-Lizenz zum freien Download für Linux, Solaris, Mac OS X und AIX zur Verfügung. Eine Windows-Version ist laut Projektteam in Arbeit. Der Metadaten-Katalog setzt PostgreSQL oder eine Oracle-Datenbank voraus. (akl)