Intels Wimax-Engagement in Japan vor dem Start
Seit Herbst 2007 ist Intel an einem Joint Venture in Japan beteiligt, das am 1. Juli mit einem Wimax-Angebot in den Breitbandmarkt eintritt. Grund genug, die Werbetrommel jetzt richtig zu rĂĽhren.
Der US-amerikanische Prozessorhersteller Intel rührt die Werbetrommel für sein Wimax-Engagement in Japan. Mit weiteren 43 Millionen Dollar (30,7 Millionen Euro) habe sich die Investmentsparte Intel Capital schon im März am Wimax-Spezialisten UQ Communications beteiligt, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung. Das Unternehmen mit rund 220 Mitarbeitern und Sitz in Tokio ist seit Dezember 2007 im Besitz einer Lizenz zum Aufbau eines landesweiten Wimax-Netzes.
Intel war kurz zuvor mit 17,65 Prozent in das von der KDDI Group angeführte Joint Venture "Wireless Broadband Planning" eingestiegen, das sich vorgenommen hat, bis zum Jahr 2013 Wimax-Basisstationen in mehr als 1160 Städten Japans zu errichten und darüber rund 90 Prozent der Bevölkerung mit mobilem Breitbandfunk zu erreichen. Seit dem vergangenen Jahr firmiert "Wireless Broadband Planning" unter dem neuen Namen UQ Communications.
Da die Breitband-Konkurrenz in Japans Städten sowohl im Mobilfunk- als auch Festnetzbereich groß ist, sorgt sich Intel nun möglicherweise um einen gelungenen Start des neuen Angebots "UQ Wimax", das am 1. Juli in den Regelbetrieb gehen soll. Getestet wird die Breitbandfunktechnik seit Februar dieses Jahres in sämtlichen Stadtbezirken von Tokio sowie in Yokohama und Kawasaki. Zum Start von "UQ Wimax" würden auch die ersten Laptops mit Centrino-2-Prozessor und Wimax-Optionalität in Japan auf den Markt kommen, verdeutlicht Intel. (pmz)