SATA bei optischen Laufwerken auf dem Vormarsch

Taiwanische Hersteller rechnen damit, dass in der zweiten Jahreshälfte mehr optische Laufwerke mit SATA- als mit IDE/ATAPI-Schnittstelle ausgeliefert werden.

vorlesen Druckansicht 226 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.

Taiwanische Hersteller von optischen Laufwerken gehen davon aus, dass in der zweiten Jahreshälfte mehr Geräte mit SATA- als mit IDE/ATAPI-Schnittstelle ausgeliefert werden. Große OEM/ODM-Kunden wie Dell und HP hätten in den vergangenen vier Monaten verstärkt optische SATA-Laufwerke angefragt. Während sich SATA bei Festplatten schon länger etabliert hat, führte der Schnittstellenstandard bei optischen Laufwerken lange Zeit ein Nischendasein. Die wenigen erhältlichen Produkte waren nicht zuletzt aufgrund der geringeren verkauften Stückzahlen teurer als vergleichbare IDE-Geräte.

Die erhöhte Nachfrage hängt unter anderem mit Intels Chipsätzen zusammen, denn diese unterstützen schon seit einiger Zeit nur noch SATA-Geräte. Assemblierer, die günstige IDE-Geräte in ihre PCs einbauen wollen, müssen deshalb zu Mainboards greifen, die einen zusätzlichen IDE-Controller bieten, welcher wiederum das Mainboard verteuert. Inzwischen ist wohl der Break-Even-Punkt erreicht, an dem Mehrkosten für ein optisches SATA-Laufwerk geringer sind als die für den zusätzlichen IDE-Controller auf der Hauptplatine – und durch steigende Stückzahlen dürfte der Preis für SATA-Laufwerke weiter sinken. (mue)