Vodafone wegen schwachen Europageschäfts mit weniger Umsatz

Im Schlussquartal 2012 sank der Umsatz des britischen Mobilfunkanbieters um 2 Prozent auf 11,38 Milliarden Pfund.

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Der britische Mobilfunkanbieter Vodafone setzt nach einem Umsatzrückgang im dritten Quartal auf Kostensenkungen und den Ausbau leistungsstärkerer Mobilfunknetze. Wie das Londoner Unternehmen am Donnerstag mitteilte (PDF-Datei), sank der Umsatz zwischen Oktober und Ende Dezember um 2 Prozent auf 11,38 Milliarden britische Pfund (13,17 Milliarden Euro). Der Service-Umsatz, der Telefonate und mobiles Internet einschließt, Handyverkäufe aber außer Acht lässt, lag mit 10,37 Milliarden Pfund um 2,6 Prozent unter dem Vorjahr.

Am Markt war ein etwas geringerer Rückgang erwartet worden. Unternehmenschef Vittorio Colao begründete die Rückgänge mit dem schwierigen Geschäft in Europa. Um gegenzusteuern, dreht er weiter an der Kostenschraube und treibt den Ausbau der Mobilfunknetze der neuen Generation (LTE) voran. Für das im März endende Geschäftsjahr stellt er einen bereinigten operativen Gewinn in der oberen Hälfte der Spanne 11,1 Milliarden bis 11,9 Milliarden Pfund in Aussicht. Gleichzeitig dürfte der Umsatz sinken.

In Deutschland setzte Vodafone im Schlussquartal 2012 rund 2,09 Milliarden Euro um. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es noch 2,22 Milliarden Euro. Rückläufigen Umsatz wiesen die Sprach- und Messaging-Dienste und das Festnetzgeschäft auf, während der Umsatz mit Datendiensten hierzulande anstieg. (mit Material der dpa) / (anw)