Google-Chef rät NASA zu mehr Offenheit
Eric Schmidt meint, die US-Raumfahrtbehörde könne von Projekten wie Linux und MySQL lernen.
Google-CEO Eric Schmidt hat der US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics and Space Administration (NASA) zu einer offenen Architektur und Kooperation geraten. In seiner Rede im Rahmen einer Vortragsreihe anlässlich des 50-jährigen Bestehens der NASA zog er das Beispiel Google Earth heran, das aus einer Zusammenarbeit mit der NASA, privaten Satellitenbetreibern und dem Suchmaschinenanbieter resultiere. Zu dem Projekt hätten die Menschen inzwischen eine Vielzahl von Anwendungen entwickelt.
Schmidt zeigte sich dessen bewusst, dass die NASA nicht so wie Google diverse Projekte anstoßen könne, deren Erfolgsaussichten unklar sind. Schließlich habe die Raumfahrtbehörde ihre Auflagen und Termine einzuhalten. Aber sie könne sich von der Flexibilität seines Unternehmens eine Scheibe abschneiden und vom Modell der offenen Software-Entwicklung und Projekten wie Linux und MySQL lernen, die auf eine intensive Zusammenarbeit angewiesen seien. (anw)