MWC

i'm macht Smartwatch fit für Sport

Der Hersteller der i'm Watch hat angekündigt, auf dem bevorstehenden Mobile World Congress mit einem Firmware-Update die neue App "i'm Sport" vorzustellen.

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Die i'm Watch soll auf dem MWC ein Firmware-Update erhalten, das sie fit für den Sporteinsatz macht.

(Bild: Nico Jurran / heise online)

Das italienische Unternehmen i'm SpA hat bekanntgegeben, auf dem vom 26. bis 28. Februar in Barcelona stattfindenden Mobile World Congress 2013 (MWC) eine neue Firmware für seine Android-Smartwatch "i'm Watch" (Test in der aktuellen c't 5/2013) vorzustellen. Neben neuen Stacks für Bluetooth- und Freisprech-Funktionen in dem "i'm Droid 2.1" genannten Betriebssytem soll es dabei vor allem um den Start eines "neuen Fitness-Konzepts" gehen. Dessen Zentrum bildet die neue "i'm Sports"-App, die die aktuelle Trainingseinheit erfassen soll. Laut Entwickler könne man während des Sports problemlos über die Uhr Telefonanrufe entgegennehmen, SMS-Mitteilungen und Tweets lesen sowie Musik hören.

Bei der WearIT handelt es sich um eine an Sportuhr-Variante der i'm Watch. Anbieter ist kurioserweise der Hardware-Hersteller der i'm Watch.

(Bild: Nico Jurran / heise online)

i'm SpA hatte erst auf der CES im Januar das Firmware-Update auf "i'm Droid 2" präsentiert. Offenbar geht das Unternehmen nun in die Offensive, nachdem das ebenfalls aus Italien stammende Unternehmen Si14 als Hersteller der Hardware der i'm Watch zur Anfang März stattfindenden CeBIT einen funktionstüchtigen Prototypen seiner ganz auf den Sporteinsatz ausgerichteten Smartwatch "WearIT" angekündigt hatte. Das Si14-Modell soll unter anderem einen GPS-Empfänger eingebaut haben, an dem es dem Modell von i'm Watch mangelt. i'm plant hingegen offenbar die Kopplung seiner Uhr an seinen hauseigenen GPS-Tracker "i'm Here", den das Unternehmen bereits auf der CES vorgestellt hatte.

Als problematisch könnte sich erweisen, dass das Gehäuse der i'm Watch wohl nicht für den Sporteinsatz konstruiert wurde. So hat das Gerät eine 3,5-mm-Klinkenbuchse, über die auch ihr Akku mittels USB-Klinkenkabel geladen wird. Der Akku der WearIT wird hingegen voraussichtlich über eine Ladeklemme geladen, ihr Gehäuse hat wahrscheinlich keine weiteren Öffnungen. Eben durch solche dringt beim Sport schnell Feuchtigkeit – allen voran Schweiß – ein, was zu Defekten der Uhr führen kann. Der Feuchtigkeitseintritt durch eine USB-Buchse führte auch bei Motorolas Sportuhr "Motoactv" nach Angaben von Käufern zu Totalausfällen; das Modell kam nicht auf den deutschen Markt.

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(nij)