Intel baut Programm fĂĽr Lehrerfortbildung aus

Der Halbleiterkonzern will in den kommenden vier Jahren rund 300 Millionen US-Dollar in den Ausbau der Online-Aktivitäten des Lehrerfortbildungsprogramms Intel Teach stecken und tritt der Clinton Global Initiative bei.

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Der Chiphersteller Intel will sein Fortbildungsangebot für Lehrer ausbauen und dafür während der kommenden vier Jahre rund 300 Millionen US-Dollar investieren. 1,5 Millionen Lehrer in 15 Staaten sollen mithilfe des "Intel Teach"-Programms unter anderem Möglichkeiten kennenlernen, neue Technologien im Unterricht einzusetzen und ihre Schüler auf die Anforderungen des Informationszeitalters vorzubereiten. Mit der Ausweitung des Programms tritt der Halbleiterkonzern der Clinton Global Initiative (CGI) des ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton bei. Der Intel-Verwaltungsratsvorsitzende Craig Barrett wird in den Beratungssausschuss für Bildung der CGI berufen.

Intels Programm für Lehrer wird in Zusammenarbeit mit den zuständigen Ministerien und Behörden der Länder den jeweiligen Ausbildungsstandards und Gesetzen angepasst. Die seit dem Jahr 2000 überwiegend vor Ort und durch Ausbilder durchgeführten Schulungen sollen nun verstärkt online angeboten werden. In den kommenden Jahren will Intel die Fortbildungen unter anderem für Lehrer in Australien, Brasilien, Ägypten und Mexiko anbieten. Auch in Deutschland ist der Chiphersteller im Bildungssektor bereits aktiv. In Zusammenarbeit mit den Kultusministerien zahlreicher Bundesländer bietet Intel hierzulande das Fortbildungsprogramm "Intel – Lehren für die Zukunft" an. (vbr)