IBMs kostenlose Lotus Symphony spricht jetzt auch Deutsch

Beta 3 der auf dem freien OpenOffice beruhenden Bürosoftware unterstützt verschiedene Sprachen, läuft aber immer noch sehr träge.

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Die erstmals im September vorigen Jahres als Vorversion erschienene Lotus Symphony ist in der dritten Beta-Version auch in deutscher Sprache für Windows XP, Vista und für Linux (Suse Linux Enterprise Desktop 10 sowie Red Hat Enterprise Linux 5) per Download erhältlich. Auf beiden Plattformen setzt das Paket mindestens 512 MByte RAM und 750 MByte freien Platz auf der Festplatte voraus. Wie schon die vorherigen Beta-Versionen beruht es auf OpenOffice-1.x-Code, der bereits seit über zwei Jahren durch OpenOffice 2.0 abgelöst wurde.

Ihren Ursprung sieht man der Lotus Symphony nicht auf den ersten Blick an. IBM hat Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationssoftware in einem einzelnen Fenster vereint und optisch stark verändert. Das Zeichenprogramm Draw fehlt in IBMs Office-Variante. Ähnlich wie die Aufgabenbereiche in Microsofts neueren Office-Anwendungen stellt ein separates Fenster am rechten Bildschirmrand unter anderem Formatierungswerkzeuge bereit. Icons und Symbolleisten haben die Entwickler überarbeitet und auch Menüeinträge verlagert. Diese Modifikationen gehen allerdings auch in der Beta 3 auf Kosten der Performance, zumal der größte Teil auf Java-Code beruht. Außerdem muss man mit gelegentlichen Abstürzen rechnen. ()