Windream legt kräftig zu

Die Bochumer Windream GmbH, die die Geschäfte des bankrotten Windream-Erfinders AIS übernommen hat, erhöhte ihren Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr nach eigenen Angaben um ein gutes Drittel.

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Von
  • Hans-Peter SchĂĽler

Mit einem Betrag von fünf Millionen Euro hat das Softwarehaus Windream, Hersteller des gleichnamigen Dokumenten-Managementsystems, 34 Prozent mehr Umsatz als 2006 erwirtschaftet und ist dabei stolz auf eine Umsatzrendite von 17 Prozent. Das Unternehmen, das Ende 2001 unter skeptischen Kommentaren von Szenebeobachtern die Geschäfte des bankrotten Windream-Erfinders AIS übernommen hat, konnte sich seitdem auf eine Eigenkapitalquote von 50 Prozent hocharbeiten und hat seine Belegschaft kontinuierlich auf einen Bestand von 50 Mitarbeitern gesteigert. Weitere Einstellungen sind laut Unternehmensmitteilung für die kommenden Monate geplant.

Das Kernprodukt der Firma integriert sich, wie der Name schon andeutet, in das Betriebssystem Windows und spiegelt seinen Anwendern ein Festplattenlaufwerk vor, dessen Inhalte in Wirklichkeit von einem SQL-Datenbankserver verwaltet werden. Das Einpflegen von Dokumenten, deren Wiederfindung und weitere Aktivitäten lassen sich aus dem Windows Explorer heraus bewerkstelligen, selbst wenn die eigentliche Datenverwaltung auf einem entfernten Rechner im Netz, womöglich nicht einmal unter Windows, erfolgt. (hps)