Video on Demand mit Preview und nachträglichem Kauf

Video Buster baut sein Online-Angebot aus und bietet ergänzend zum Verleih per Post den Filmabruf über das Internet an -- und zwar mit einigen Extras.

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Video Buster meldet sich im Bereich Video on Demand zurück: Nach einer längeren Pause bietet das niedersächsische Unternehmen ab sofort wieder einen Filmabruf über das Internet an. Eine Besonderheit des überarbeiteten Angebots: Bevor der Kunde sich endgültig für einen VoD-Film entscheidet, hat er die Möglichkeit, diesen mit Hilfe einer Preview-Funktion kostenlos anzuspielen. Im Unterschied zu Trailern, welche die spannendsten Szenen eines Films einfangen, werden bei Video Buster also die ersten Minuten des Films kostenlos gezeigt.

Beim neuen VoD-Angebot von Video Buster lassen sich die ersten Minuten eines Films kostenlos anschauen.

Zudem soll sich "so gut wie jede" Mietlizenz in eine Kauflizenz umwandeln lassen. Dies bedeutet, dass Video Buster bei diesen Titeln ein Upgrade zum Kauf unter Anrechnung der Mietgebühr anbietet. Diese Möglichkeit besteht noch bis zu 30 Tage nach dem Erwerb der Mietlizenz. Die 48-Stunden-Miete per Streaming kostet zwischen 1,99 und 5,99, der Kauf zwischen 9,99 und 13,99 Euro. Durch den Kauf eines VoD-Films erhält der Kunde zeitlich unbegrenzten Zugriff auf die DRM-gesicherten Daten, die laut Video Buster in einer Art persönlichem Schließfach cloudbasiert hinterlegt sind. Die Cloud sichere dem Kunden jederzeit bequemen Zugriff auf seine Filme.

Bislang konnte Video Buster drei Studios zur Zusammenarbeit überzeugen: Warner Home Video, Ascot Elite und EuroVideo. Zur Einführung stehen damit nach eigenen Angaben über 1000 Filme zum Einzelabruf bereit. Sowohl die Zahl der Studiopartner als auch die Zahl der Titel sollen kontinuierlich ausgebaut werden. „Was im Postversand für uns schon seit Jahren selbstverständlich ist, soll auch für das digitale Geschäft gelten: Jeder Titel mit VoD-Lizenz gehört ins Video Buster Programm“, lautet die offizielle Zielvorgabe. Neben den programmatischen Ausbau tritt der technische: Noch in diesem Jahr soll das VoD-Angebot auf Tablet und TV zu sehen sein. (nij)