Vorträge für Kongress "Open Source Meets Business 2010" gesucht
Im kommenden Januar findet in Nürnberg der fünfte Kongress zum Einsatz von Open Source in Unternehmen statt. Vorschläge für Beiträge können bis zum 31. August eingereicht werden.
Der Call for Papers für die 5. Auflage von Open Source Meets Business ist draußen. Einsendeschluss für Abstracts zu dem businessorientierten Open-Source-Kongress ist der 31. August 2009. Danach wählt das Programmkomitee in einem abgestuften Verfahren die Vorträge aus. Willkommen sind Einreichungen auf Deutsch und auf Englisch. Der Kongress findet vom 26. bis zum 28. Januar 2010 in Nürnberg statt. Er bringt einige Neuerungen im Vergleich zu den Vorjahren mit sich.
Im Kongressteil "Business Best Practice" treten nun ausschließlich Vertreter von Anwenderunternehmen auf, die Budget- oder Prozessverantwortung tragen. Sie wollen die Frage beantworten, warum und mit welchem Erfolg sie Open-Source-Software einsetzen. Die betriebswirtschaftlichen Effekte der IT stehen also im Vordergrund.
Die technischen Seiten des Open-Source-Einsatzes im Unternehmen kommen dagegen im neu definierten Kongressteil "Technology Solutions" zum Vortrag: Hier schildern IT-Professionals, mit welchen Mitteln und welchem Aufwand sie Anwendungs- oder Infrastrukturlösungen gebaut und umgesetzt haben. Idealerweise werden hier Fallstudien vorgestellt, deren betriebswirtschaftliche Aspekte auch im Best-Practice-Teil des Kongresses laufen; das ist jedoch keine zwingende Voraussetzung.
Den Planungshorizont der IT-Entscheider erweitern soll schließlich der Kongressteil "Future Technology". Hier präsentieren Vertreter von Open-Source-Projekten oder von Unternehmen, die OS-Projekte unterstützen, technische Innovationen: neue Software oder neue Funktionen etablierter Software, die in absehbarer Zukunft für Anwenderunternehmen wichtig sein werden. Diese Kongressvorträge dienen als Technologie-Radar und widmen sich der Frage: Wohin geht die Reise?
Via Twitter und in einem Kongress-Blog hält Heise Events Interessenten ständig über die Fortentwicklung des Programms auf dem Laufenden und diskutiert mit der Open-Source-Community Inhalt und Form des Kongresses. (Heinrich Seeger) / (anw)