Wind River stellt Workbench 3.0 zum On-Chip-Debugging vor

Mit Version 3.0 des Eclipse-basierten Toolsets lässt sich Code auf gängigen CPUs in mobilen Geräten nach dem JTAG-Standard debuggen.

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Von
  • Axel Urbanski

Bei der Windriver Workbench handelt es sich um ein JTAG-Toolset, bestehend aus JTAG-Server und -Accelerator, die sich in Eclipse integrieren lassen. JTAG, aufgelöst Joint Test Action Group, ist die Umgangsbezeichnung für den IEEE-Standard 1149.1, "Standard Test Access Port and Boundary-Scan Architecture". Mit der neuen Version 3.0 seiner Entwicklungsumgebung Workbench will Wind River vor allem Hersteller mobiler Endgeräte ansprechen. Sie unterstützt nun auch die Coretex-A8-Prozessoren von ARM, Freescales i.MX27, Marvells PXA 300/310/320 und die DaVinci-Familie von Texas Intruments mit dem TMS320DM644. Das Debugging erfolgt über die JTAG-Schnittstelle on-chip. Es werden die aktuellen Linux-Kernel und der Wind River Linux Real Time Core sowohl im Kernel- wie im User-Mode unterstützt. Der JTAG-Server unterstützt bis zu 128 Prozessoren, von Multicore-CPUs bis 32- und 64-Bit-Prozessoren. Das On-chip-Debuggen kann aus einer IDE-Instanz erfolgen. Die Wind River Workbench 3.0 ist ab sofort verfügbar. Axel Urbanski (js)