Neues Risikokapital für Open-Source-Firmen
Geldgeber sehen das Potential von Open-Source-Firmen. Der Hersteller von Software-Appliances rPath bekommt zehn Millionen US-Dollar, der Java-Spezialist SpringSource fünfzehn Millionen.
In einer dritten Finanzierungsrunde hat rPath zehn Millionen US-Dollar bekommen. Der Hersteller von Software-Appliances auf Linux-Basis will das Geld in den Ausbau seiner Cloud-Computing-Aktivitäten stecken. Das Unternehmen aus North Carolina spezialisiert sich auf virtuelle Appliances, Applikationen, die für den Einsatz in virtuellen Umgebungen optimiert sind. Hierbei kann es sich um interne Rechner-Farmen mit Virtualisierungstechniken wie Xen handeln oder auch um gehostete Infrastruktur On-Demand wie der Amazon-Cluster Elastic Compute Cloud (EC2). Hinter der Finanzierung stehen unter anderem General Catalyst, North Bridge Venture Partners und die Wakefield Group, Firmen, die sich bereits an früheren Runden beteiligten.
SpringSource, die Firma hinter dem Java-Framework Spring, darf sich indes über 15 Millionen US-Dollar freuen. Maßgeblich beteiligt an dieser zweiten Finanzierungsrunde waren Accel Partners, das auch in Unternehmen wie Alfresco und das Filesharing-Startup Bittorrent investiert, sowie Benchmark Capital. Beide Geldgeber bedachten bereits andere Open-Source-Firmen, darunter Hyperic und den von Yahoo übernommenen Groupware-Spezialisten Zimbra, mit Finanzspritzen. (akl)