US-Mobilfunker führen Flatrates für Handys ein

Branchenführer AT&T und die Nummer zwei in den USA, Verizon, kündigten eine Handy-Flatrate von knapp 100 Dollar für Gespräche in alle Netze an. Auch die Telekom-Tochter T-Mobile USA zog gestern sofort nach.

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  • dpa

Der Preiskampf am US-Mobilfunkmarkt geht in eine neue Runde: Branchenführer AT&T und die Nummer zwei in den USA, Verizon, kündigten eine Handy-Flatrate von knapp 100 Dollar für Gespräche in alle Netze an. Auch die Telekom-Tochter T-Mobile USA zog gestern sofort nach. T-Mobile ist in den USA mit weitem Abstand zur Spitze der viertgrößte Anbieter. In Deutschland setzen auf das Flatrate-Modell vor allem die kleineren Anbieter E-Plus und O2. Sie wollen darüber mehr Kunden bekommen.

Lediglich die Nummer drei des US-Mobilfunkmarktes, Sprint Nextel, präsentierte zunächst kein Flatrate-Angebot. Der problembeladene Anbieter kämpft mit sinkenden Gewinnen und rückläufigen Kundenzahlen. Mit ihrer Offensive wollten die großen Anbieter Berichten zufolge entsprechenden Plänen von Sprint Nextel zuvorkommen. Der Konkurrent testet ein ähnliches Modell bisher lediglich.

Je nach Anbieter sind im Paket für exakt 99,99 Dollar (68 Euro) nur Telefonate oder auch noch Textnachrichten enthalten. Für einen Aufpreis gibt es zusätzlich unbeschränkte Datennutzung. (dpa) / (anw)