Komsa hat Rekordergebnis im Visier
Die Komsa-Unternehmensgruppe peilt für das noch laufende Geschäftsjahr 2012 einen Umsatz von mehr als 800 Millionen Euro an. Insbesondere die breite Aufstellung sowie der verstärkte Fokus auf Services seien Hauptgründe für das Wachstum.
Bei der Komsa Kommunikation Sachsen AG endet das Geschäftsjahr 2012 zwar erst am 31.3.2013, dennoch strebt das Unternehmen nach eigenen Angaben auf einen Rekordumsatz zu. Derzeit wird ein Umsatz von deutlich über 800 Millionen Euro prognostiziert. Das entspreche einem zweistelligen Wachstum, da im vergangenen Geschäftsjahr 2011/2012 im Vergleich 758 Millionen Euro Umsatz erzielt wurden. "Wir setzten damit unseren positiven steigen Wachstumstrend der vergangenen Jahre fort", sagt Komsa-Unternehmensprecherin Katja Förster. "Wenn wir weiter so gut performen, dann sehe ich auch in nächster Zeit keine großen Probleme auf uns zukommen. Wir sind bislang sehr gut gefahren mit unserem Weg und werden es auch weiter tun."
Als Hauptgrund sieht Förster die breite Aufstellung des Unternehmens an. Neben der Distribution werde vor allem der Bereich Services und Dienstleitungen immer wichtiger. So konzentriere man sich mit der Komsa-Repair-Tochter w-support aufgrund von bestehenden Marktbedingungen beispielsweise auf die Reparatur von Samsung-Geräten, aber auch alle anderen im Portfolio befindlichen Marken könne man reparieren. Insgesamt mache der Bereich Dienstleistungen heute bereits einen erheblichen Teil Gesamtumsatzes von Komsa aus, so Förster. "Wir wollen künftig noch mehr Dienstleistungen in unser Portfolio einbinden und die Standbeine Logistik, Reparaturen und Marketing weiter ausbauen. Besonders die Saxonium GmbH, die sich auf Marketingdienstleistungen spezialisiert, ist ja gerade erst im Aufbau," berichtet die Unternehmenssprecherin.
Für die aetka-Fachhandelsgruppe, ein weiterer Teil von Komsa, ist das Jahr ebenfalls gut verlaufen. Die gut 2300 aktiven Fachhändler hätten es im vergangenen Jahr sehr schwer gehabt und eine volle Breitseite bekommen, erzählt aetka-Vorstand Uwe Bauer gegenüber heise resale. Gerade TK-Fachhändler hätten es heute nicht leicht, da TK-Produkte immer mehr im Discounter verramscht würden. Dennoch sei man bei aetka zufrieden mit dem Jahr und liege derzeit trotz eines schlechten Monats Dezember auf dem Vorjahresniveau. (roh)