Online-Musikdienst Last.fm stellt neue Programmierschnittstelle bereit

Mit Hilfe einer neuen API sollen nun Anwendungen auf dem Desktop, im Web und auf mobilen Geräten tiefer in den Musikdienst integriert werden können.

vorlesen Druckansicht 24 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.

Der britische Online-Musikdienst Last.fm hat eine neue Programmierschnittstelle (API) bereitgestellt. Mit der neuen API sei es möglich, "jede Anwendung und jedes Gerät tiefer in die Last.fm-Plattform zu integrieren", heißt es im Entwickler-Weblog des Online-Dienstes. Die API enthält demnach nun ein neues Nutzer-Autentifzierungsprotokoll, das erstmals Lese- und Schreibdienste für Anwendungen im Web, auf Desktops und mobilen Geräten zulässt. Ebenso gibt es bei Last.fm neue APIs für Sharing-Funktionen, das Taggen von Musik und für die Verwendung der Such-, Playlist- und Veranstaltungskalenderfunktionen.

Registrierte Last.fm-Nutzer übermitteln mit spezieller Software, die auf ihrem Computer oder ihren Musikserver installiert ist, die Titel der von ihnen gehörten Musikstücke. Daraus ergibt sich ihr Musikprofil, auf dessen Grundlage der Dienst Empfehlungen errechnet. Rund um den Musikdienst, der so auch als Internetradio funktioniert, wurde bereits eine Vielzahl von Drittanwendungen entwickelt. Über solche Anwendungen, die seit März auf einer eigenen Website präsentiert werden, kommen nach Angaben der Last.fm-Macher etwa die Hälfte aller Anwender zu dem Dienst. (anw)