Cisco will den Umweltschutz in Städten verbessern
In San Francisco haben sich erstmals Vertreter auf 90 Städten der Initiative Connected Urban Development zusammengefunden.
Cisco-Chef John Chambers fordert die Wirtschaft und den öffentlichen Sektor zur Zusammenarbeit bei der Entwickung umweltfreundlicher Techniken auf. In seiner Keynote zur ersten Konferenz der Städte-Allianz Connected Urban Development (CUD) gestern in San Francisco wies er die Anwesenden auf ihre Verantwortung angesichts der Herausforderungen hin, die durch den Klimawandel entstünden. Cisco selbst wolle nicht nur den eigenen CO2-Ausstoß absenken, sondern auch den Kunden helfen, ihre Netzwerke als eine "grüne Plattform" zu nutzen. Die Information- und Kommunikationstechnik könne dazu beitragen, den Umgang mit der Umwelt zu verbessern.
Zu der Konferenz hatte Cisco zusammen mit der Stadt San Francisco Verantwortliche aus rund 90 Städten weltweit geladen. In einem möglichst weit verzweigten Netz voneinander lernend sollen die Städte ihrer Rolle als Haupt-Energiekonsumenten gerecht werden. Cisco weist an dieser Stelle darauf hin, dass laut UN Habitat die 20 größten Städte der Erde für 75 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs verantwortlich sind.
CUD wurde im September 2006 gestartet und stellt einen Teil der "Clinton Global Initiative" der Stiftung des ehemaligen US-Präsidenten dar. Sie will die Umweltprobleme angehen, um die Lebensqualität in den Städten zu verbessern. Diesem Ziel hat sich im vergangenen Jahr auch Microsoft verschrieben. CUD-Gründungsmitglieder sind neben San Francisco Amsterdam und Seoul. Sie haben in den vergangenen anderthalb Jahren zusammen mit der Cisco-Abteilung Internet Business Solutions Group Projekte wie zum Beispiel zur Förderung des öffentlichen Personennahverkehrs und für die Telearbeit zur Einsparung unnötiger Fahrkilometer entwickelt. (anw)