Auch Cisco investiert in Femtozellen

Der Netzwerk-Gigant hat Anteile am britischen Hersteller ip.access gekauft. Femtozellen bauen ein lokales Mobilfunknetz auf, um beispielsweise in Gebäuden den Internetzugang für Handys zu verbessern.

vorlesen Druckansicht 27 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • Johannes Endres

Cisco hat Anteile an dem britischen Unternehmen ip.access gekauft, das Pico- und Femtozellen herstellt. Solche Geräte bauen ein lokales Mobilfunknetz auf, um beispielsweise in Gebäuden den Internetzugang für Handys zu verbessern. Als Internetverbindung dienen Femtozellen in der Regel vorhandene Netzwerkverbindungen über Ethernet oder DSL.

Laut Pressemitteilung erwartet Cisco, dass die Mobilfunkbetreiber Femtozellen in großem Maßstab verteilen werden, um den Internetzugang per Handy in Haushalten zu vereinfachen. Von ähnlichen Hoffnungen angetrieben, investieren auch Cisco Konkurrenten wie Ericsson und Nokia Siemens Networks in Femtozellen.

Ăśber Details des Deals wie den Kaufpreis und den Umfang der Beteiligung verraten Cisco und ip.access nichts. Ganz offensichtlich ĂĽbernimmt Cisco das britische Unternehmen jedoch nicht komplett, denn es werden sechs andere groĂźe Investoren genannt. (je)