OSMB: HP ruft neue Open-Source-Initiativen ins Leben

Mit einer Governance-Initiative will Hewlett-Packard den Einsatz und die Verwaltung von Open-Source-Software in Unternehmen leichter machen.

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Hewlett-Packard will Unternehmen beim Einsatz von Open-Source-Software unterstützen. Auf der Konferenz Open Source Meets Business (OSMB) des Heise-Verlags, die diese Woche in Nürnberg stattfindet, kündigte Christine Martino, Vizepräsident "Open Source and Linux Organization" des Unternehmens in ihrer Keynote die Freigabe von FOSSology sowie den Start der Plattform FOSSBazaar an.

In die Initiative fließen Erfahrungen und daraus resultierende Tools ein, die HP beim Open-Source-Einsatz im eigenen Unternehmen und bei Kunden gemacht hat. FOSSology ist ein Werkzeug, mit dem Entwickler und IT-Verantwortliche Open-Source-Software in Unternehmen ausfindig machen können, sodass sich Aufgaben wie Lizenzmanagement leichter realisieren lassen sollen. Das agentenbasierte Toolset steht unter der GPLv2 auf der Projekt-Website zum Download bereit.

Hinter FOSSBazaar verbirgt sich eine Arbeitsgruppe der Linux Foundation, in der HP und diverse Partnerunternehmen wie Google, Novell und SourceForge ihre Open-Source-Erfahrungen zusammentragen. Die Initiative will mit ihrer Community-Plattform den Austausch Open-Source-Anwendern und -Experten fördern. Sie richtet sich dabei explizit an IT-Profis, Manager und Juristen, die die Möglichkeiten und Risiken von Open-Source-Software im Unternehmenseinsatz besser einschätzen können wollen.

Ergänzend zur FOSSBazaar bietet HP Kunden mit dem "Open Source Health Check" verschiedene Dienstleistungen rund um das Thema an. Neben einer Analyse des aktuellen Einsatzes von Open-Source-Komponenten in der benutzen Software gehören hierzu auch Risikominimierung, Best-Practice-Empfehlungen und eine TCO-Analyse zur Ermittlung der Kosten-/Nutzen-Vorteile bei einem Umstieg auf Open Source. (akl)