Infineon-Chef angeblich vor dem Rauswurf
Nach den jüngsten hohen Verlusten stehen die Zeichen an der Infineon-Spitze laut einem Zeitungsbericht auf Wechsel.
Beim Chiphersteller Infineon wackelt einem Zeitungsbericht zufolge nach den jüngsten hohen Verlusten der Stuhl des Vorstandschefs Wolfgang Ziebart. Teile des Aufsichtsrats suchten einen Nachfolger, erste Namen würden gehandelt, berichtet die Süddeutsche Zeitung heute. Aufsichtsratschef Max Dietrich Kley suche in Gesprächen mit Kollegen aus dem Kontrollgremium nach einer Lösung. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen, heißt es weiter.
Ziebart musste auf der Hauptversammlung vor einer Woche Kritik einstecken. Die Infineon-Speicherchiptochter Qimonda verbuchte im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres, das mit dem September endet, wegen des drastischen Preisverfalls einen Verlust von 598 Millionen Euro. Dies handelte dem Infineon-Konzern einen Quartalsverlust von 396 Millionen Euro ein. (dpa) / (anw)