Wick Hill will Mehrwerte bieten

Der VAD wird auch in Zukunft sein Portfolio vor allem auf Security-Produkte ausrichten und seine VAD-Services als Alleinstellungsmerkmale noch mehr verbessern. So will das Unternehmen weiter wachsen.

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Von
  • Robert Höwelkröger

Helge Scherff, Managing Director von WickHill in Deutschland, sieht sein Unternehmen sehr gut aufgestellt.

Wick Hill Deutschland begann ursprünglich einmal als Hersteller GFKT Gesellschaft für Kommunikationstechnik. Erst 1991 übernahm der britische Distributor Wick Hill das Unternehmen und wandelte es auch hierzulande in eine Distribution um. Portfolioschwerpunkt ist das Thema Security, das 90 Prozent des Produktsortiments ausmacht. Das Portfolio stimmt heutzutage zu 70 Prozent mit dem der britischen Mutterkonzern überein. "Unser Ziel ist es, innovative und neue Produkte in den Markt zu bringen", sagt Helge Scherff, Managing Director bei Wick Hill. "Zudem setzen wir in großem Maße auf VAD-Services, die wir rundum die Security-Software anbieten und liefern." Dazu zählen für den Deutschlandchef beispielsweise Beratung, Begleitung der Reseller bei Endkundenterminen, Support, Schulungen und Consultance.

"Wir sind in unserem Bereich breit und gut aufgestellt und weisen mit unserem Sortiment ein Alleinstellungsmerkmal auf", weiß Scherff zu berichten. "Unsere Services können Broadliner so nicht bieten. Da heben wir uns klar ab." Sales Support, Installation, Ersatzgeräte sowie technischer Support seien Services, die in dieser Bandbreite nur für ein begrenztes Sortiment lieferbar seien. Die mit dem entsprechenden Know-How ausgestatteten Ansprechpartner bewegten sich zudem immer sehr nah am Kunden. Auch das sei nur mit einem überschaubaren Portfolio möglich, so Scherff weiter. "Mit der OneFace-Customer-Strategie schauen wir regelmäßig was der Reseller noch von uns braucht und wie wir ihm zu mehr Erfolg verhelfen können. Wir wollen unseren Partnern so Mehrwerte bieten", ergänzt der Wick Hill Geschäftsführer.

Zudem sei es ein Auftrag vieler Herstellerpartner, dass der Distributor Partner für sie aufbaue. So vermarkte Wick Hill auch Partnerprogramme unterschiedlichster Anbieter und biete zudem Trainings und Zertifizierungen an. Der Distributor übernehme auch Teile der Leistungen, die in einem Partnerprogramm anfallen. Als großes Thema der Zukunft sieht der Managing Director vor allem "wie schütze ich mein Netzwerk vor mobilen Geräten." Daraufhin müsste sein Unternehmen sein Portfolio in Zukunft verstärkt ausrichten.

Neben dem Bereich Software-Security bietet der Distributor seinen knapp 2000 aktiven Fachhandelspartnern auch Hardware- und Software-Clients an und bedient auch das Netzwerksegment. Das Jahr 2013 lief laut Scherff äußert gut an und lag bislang klar über den Erwartungen. 2012 endete auch auf einem guten Niveau, allerdings fiel das Wachstum mit 15 Prozent nicht so stark aus, wie in den Jahren zuvor. Genauere Zahlen wollte Scherff nicht nennen. "Wir sind schon zufrieden mit dem Verlauf des Geschäftsjahres, hätten aber gerne mehr Umsatz gehabt. Mehr geht ja immer", sagt Scherff. "Aber die Eurokrise und zurückhaltende Budgets ließen keine besseren Zahlen zu. Doch nun sieht es wieder besser aus. Es wird wohl allen klar, die Eurokrise war nur ein Kriselchen." (roh)