UNESCO unterstützt Open-Source-Bildungsportal Curriki

Die beiden Organisationen kooperieren, um Lernmaterial für Entwicklungsländer kostengünstiger und weniger zeitaufwendig zu erstellen.

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Die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) kooperiert mit Curriki, einer Non-Profit-Organisation, die sich der Entwicklung von Online-Lernmaterial auf Basis von Open Source widmet. Ziel der Zusammenarbeit ist laut Mitteilung, Open-Source-Techniken dazu zu nutzen, die Erstellung von Lernmaterial für Entwicklungsländer weniger zeit- und kostenaufwendig zu machen. Dabei sollen die Inhalte gut den lokalen Gegebenheiten angepasst werden können.

Zunächst wollen die beiden Organisationen die Länder mit einem sehr begrenzten Fundus an Lernmaterialien ausfindig machen und Kooperationen mit den dort politisch Verantwortlichen anstreben. Mitarbeiter von Bildungsinstitutionen, Behörden und Verlagen sollen in der Nutzung von Open-Source-Techniken geschult werden. Schließlich ist ein Portal geplant, über das Curricula über Schulen und Länder hinweg ausgetauscht werden sollen.

Curriki geht aus der von Sun Microsystems im März 2004 gegründeten Global Education & Learning Community (GELC) hervor. GELC wurde 2006 als Non-Profit-Organisation eigenständig und erhielt in dem Jahr seinen derzeitigen Namen, der sich zusammensetzt aus Teilen der Begriffe "Curriculum" und "Wiki". (anw)