Viewsonic kündigt hochauflösendes 19-Zoll-LCD an
Der Hersteller bringt ein breitformatiges 19-Zoll-LCD auf den Markt, das stolze 104 dpi erreicht und damit feiner auflöst als aktuelle 30-Zöller.
Viewsonic bringt im November ein breitformatiges 19-Zoll-LCD auf den Markt, das statt der bisher für 19"-Wide-LCDs üblichen 1440 × 900 Pixel die für größere Breitbild-Displays übliche 1680×1050er-Auflösung zeigt. Das VX1940w erreicht 104 ppi (Pixel pro Zoll) und löst damit deutlich feiner auf als andere LCD-Monitore. So erzielen herkömmliche 19"-Wide-LCDs nur 89 ppi, und auch die hochauflösenden 30-Zöller bieten trotz ihrer 2560 × 1600 Pixel "nur" 101 ppi.
Viewsonic hat den hochauflösenden 19-Zöller zudem auf kurze Schaltzeiten getrimmt: Mit zwei Millisekunden für einen Grauwechsel und fünf Millisekunden für den Schwarz-Weiß-Schwarz-Wechsel könnte der Monitor bei den schnellen Displays derzeit ganz vorn mitspielen. Damit Bildsequenzen gut zur Geltung kommen, wird das Backlight je nach Szene angepasst: in dunklen wird die Hintergrundbeleuchtung reduziert und in hellen aufgedreht. Hierdurch sinkt der Schwarzwert in dunklen Szenen – allerdings auch die maximale Helligkeit – und der Weißwert steigt in vornehmlich hellen Bildern – und zugleich der Schwarzwert.
Durch die automatische Backlight-Anpassung soll der Monitor einen dynamischen Kontrast von 3000 : 1 erzielen (nur zwischen zwei Bildern). In ein und demselben Bild soll der Kontrast immerhin bei 1000 : 1 liegen. Als maximale Leuchtdichte nennt Viewsonic 300 cd/m2, als maximale Einblickwinkel des TN-Panels 170 Grad horizontal und 160 Grad vertikal.
Am PC kann man den Monitor analog über den Sub-D- oder digital über den DVI-D-Port betreiben. Da Viewsonic angibt, dass das Display das Zertifikat Vista Premium trägt, sollte es an DVI auch den HDCP-Handshake für kopiergeschützte HD-Videos beherrschen.
Der VX1940w soll ab November in den USA für 250 US-Dollar angeboten werden. In Deutschland wird er voraussichtlich ebenfalls im November zu haben sein. Ein Preis steht laut Viewsonic noch nicht fest, im Internet findet man aber bereits Angebote für rund 260 Euro. (uk)