droidcon Berlin – erste Eindrücke

Die droidcon Berlin gilt als Fixpunkt der Mobilbranche. Anfangs als zweitägiges Mini-Event ausgelegt, hat sich der Kongress mittlerweile in eine viertägige Veranstaltung mit einer Vielzahl paralleler Tracks umgewandelt.

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Von
  • Tam Hanna

Die droidcon Berlin gilt als Fixpunkt der Mobilbranche. Anfangs als zweitägiges Mini-Event ausgelegt, hat sich der Kongress mittlerweile in eine viertägige Veranstaltung mit einer Vielzahl paralleler Tracks umgewandelt.

Zur Auflockerung veranstaltete Veranstalter Mobile Seasons auch dieses Jahr einen Hackathon und ein Barcamp. Interessanterweise war die Venture-Capitalist-Dichte enorm; viele Entwickler stellten ihre Programmkonzepte der Allgemeinheit vor. Parallel lief eine Serie von Vorträgen über Finanzierung und Verwaltung von Start-ups.

Die heute und auch morgen Tag stattfindenden Vorträge sind – wie gewohnt – sehr variantenreich aus. Um den Besuchern das "Zurechtfinden" zu erleichtern, katalogisiert der Veranstalter die Talks mit Farbcodes. So steht rot für Business-Talks und blau für User-Interface-Themen. Erfreulicherweise hat der Veranstalter auch diesmal eine Vielzahl "nichttechnischer" Sprecher geladen, die Hintergründe und andere interessante Aspekte der Mobilcomputerindustrie beleuchten. Unter anderem gab es sogar einen Vortrag über die Nutzung von Android-Handys zur Erzeugung digitaler Musik.

Amüsanterweise ist Alcatel abermals als Sponsor vertreten. Das Unternehmen hat im Handy-Bereich so gut wie keine Marktpräsenz, stellt aber trotzdem permanent neue (und immer bessere) Telefone vor. Research in Motion/BlachBerry, Sony und Intel sind ebenfalls vor Ort. Außerdem wirbt Strato agressiv um Entwickler für seine Cloud-Storage-API.

Als Bühne dient diesmal das Kosmos-Theater. Die gigantische Location war heute während der Pausen zum Bersten gefüllt, das Catering (unter anderem gab es sogar echten "key lime pie") ist ebenfalls gelungen. Kurz gesagt: Es gibt keinen Grund, nicht zur droidcon zu fahren. Die mobile Denkfabrik freut sich jedenfalls darauf, einige besonders interessante Vorträge aufzuarbeiten.

PS: Wenn Sie auf der droidcon sind, sprechen Sie mich doch an – es freut mich immer, Leser zu treffen! ()