Giesecke & Devrient streicht 400 Stellen

Auch wenn der Umsatz steigt: Banknoten- und Chipkartenkonzern Giesecke & Devrient will nach einem erneuten Gewinnrückgang 400 Arbeitsplätze abbauen.

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Der Banknoten- und Chipkartenkonzern Giesecke & Devrient hat nach einem erneuten Gewinnrückgang den Abbau von 400 Arbeitsplätzen angekündigt. Rund 125 davon sollen am Firmensitz in München gestrichen werden, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Betroffen davon ist vor allem das Chipkartengeschäft. Dort sollen die Kosten durch das Sparprogramm um 60 Millionen Euro jährlich verringert werden.

Im vergangenen Jahr ging der Gewinn des Konzerns laut Geschäftsbericht (PDF-Datei) um 26 Prozent auf 39 Millionen Euro zurück. Der Umsatz legte vor allem dank eines deutlichen Wachstums im Banknotengeschäft um knapp zehn Prozent auf 1,8 Milliarden Euro zu. Weltweit beschäftigt Giesecke & Devrient rund 11.200 Mitarbeiter.

Als Grund für die Gewinneinbußen gab das Unternehmen einen gestiegenen Margendruck in den Kerngeschäften an. Zudem gebe es anhaltend hohen Investitionsbedarf in den neuen Anwendungsfeldern des Software- und Service-Geschäftes ferner Verschiebungen einiger Großprojekte. (Mit Material von dpa) / (axk)