Festeinbau-Navi mit TMCpro
Falk hat einen weiteren Vertreter seiner Navi-Serie mit Festeinbau-Option namens P320 vorgestellt.
Falk hat nach seinem Erstling P300 einen weiteren Vertreter seiner Navi-Serie mit Festeinbau-Option namens P320 vorgestellt. Im Unterschied zum Vormodell besitzt das P320 einen TMCpro-Staumelder, der wegen des dichteren Sensornetzwerkes besonders im Osten Deutschlands genauere Auskunft über die Verkehrslage abgeben dürfte. Des Weiteren läuft das Navi unter der aktuellen Software Falk Navigator 6, die mit einer verbesserten Benutzerführung und einem Fahrspurassistenten fürs richtige Abbiegen auf Autobahnen und Bundesstraßen aufwarten soll.
Beim GPS-Chip handelt es sich um einen SiRFstar III, der nur wenige Sekunden für eine Positionsermittlung benötigt. Der entspiegelte 3,5-Zoll-Touchscreen zeigt 320 × 240 Pixel und soll auch bei hellem Tageslicht noch gut ablesbar sein. Mit einer Akku-Ladung soll das Gerät etwa vier Stunden lang ohne Strom vom Kfz-Adapter auskommen.
Mit dem City-Guide integriert Falk immerhin für 42 Großstädte Europas einen Reiseführer, der unter anderem Auskunft über Sehenswürdigkeiten, Hotels und Restaurants gibt. Auf Wunsch lassen sich am Windows-PC auch Routen planen und auf das Gerät überspielen. Als weiteres Novum bietet das P320 auch eine Text-to-Speech-Engine, sodass die Leitstimme nun auch Straßennamen während der Navigation ansagt.
Außer Westeuropa deckt das Kartenmaterial, welches Falk auf einer 1-GByte-SD-Karte vorinstalliert beilegt, nun auch Tschechien, Ungarn, die Slowakei und Slowenien vollständig ab. Des Weiteren sind nun auch die Straßen von Norwegen und Schweden hausnummerngenau erfasst. Insgesamt umfasst das Kartenmaterial 37 europäische Länder. Eine Blitzerdatenbank mit kostenloser monatlicher Aktualisierung ist ebenfalls mit dabei, deren Benutzung allerdings nur in Österreich rechtlich unbedenklich ist.
Ab Mitte November soll der Falk P320 für 350 Euro erhältlich sein. Mit dem optional erhältlichen Premium-Einbaukit für 150 Euro lässt sich das P320 mit Auto-Antenne, Radio-Lautsprechern und Batterie verbinden, wobei der Kabelsalat hinter dem Armaturenbrett verschwindet. Den Einbau erledigt man entweder selbst oder zahlt eine Pauschale von 120 Euro an eine der Filialen der Autowerkstattkette Autonet, mit denen Falk zusammenarbeitet.(Myrja Marx) / (dal)