Bericht: Apple legt Garantie-Sammelklage auĂźergerichtlich bei
Die Klage, die sich gegen eine grundsätzliche Verweigerung von Garantieleistungen bei der Verfärbung des iPhone- und iPod-touch-Flüssigkeitssensors richtete, will Apple angeblich außergerichtlich beilegen.
Apple will offenbar eine US-Sammelklage gegen Zahlung von 53 Millionen US-Dollar außergerichtlich beilegen. Dies geht aus einem von Wired veröffentlichten Gerichtsdokument hervor. Wenn die Flüssigkeitssensoren in iPhone oder iPod touch durch Verfärbung das Eindringen von Flüssigkeit anzeigten, hatte Apple Garantieleistungen grundsätzlich verweigert. Dabei haben die in Dock- und Kopfhörer-Anschluss untergebrachten Sensoren unter Umständen auch auf sehr hohe Luftfeuchtigkeit oder Schweiß reagiert. Gegen diese Garantiehandhabung hatten Apple-Kunden geklagt.
(Bild:Â Apple)
Zwar werden Flüssigkeitsschäden nach wie vor nicht von Apples Garantie abgedeckt, doch hat das Unternehmen die Vorgaben in Hinsicht auf die Flüssigkeitssensoren 2009 respektive 2010 geändert – sind diese rosa oder rot verfärbt, führt dies nicht mehr zwingend zum Garantieverlust. Das nun veröffentlichte "Settlement" der Sammelklage deckt entsprechend nur alte Fälle beziehungsweise Geräte ab, nämlich iPhone und iPod touch bis jeweils zur dritten Generation und gilt nur für US-Bürger. (lbe)