Infineon will Geld von der Europäischen Investitionsbank
Am 30. September werden bei dem Münchner Halbleiterkonzern Kreditlinien in Höhe von nahezu 300 Millionen Euro fällig.
Der Münchner Halbleiterkonzern Infineon bemüht sich neben einer Staatsbürgschaft in Höhe von 300 Millionen Euro auch um Mittel bei der Europäischen Investitionsbank (EIB) in Luxemburg. Die Gespräche seien "im frühen Stadium", sagte EIB- Sprecher Rainer Schlitt der Zeitschrift Euro am Sonntag. Dabei gehe es um die Finanzierung eines Projekts zur Verbesserung der Energieeffizienz von Chips, hatte die Investmentbank JPMorgan in einer aktuellen Studie berichtet. Dazu jedoch wollte sich Schlitt nicht äußern. Auch über die Höhe des möglichen Kreditvolumens machte er keine Angaben.
Am 30. September werden bei Infineon Kreditlinien in Höhe von knapp 300 Millionen Euro fällig. Über eine staatliche Bürgschaft will der Konzern eine Verlängerung dieser Darlehen erleichtern. Nach jüngsten Aussagen von Infineon-Chef Peter Bauer hatte der Konzern Ende März mehr als 665 Millionen Euro in der Kasse. Der Sprecher der Förderbank betonte jedoch, dass Finanzierungen aus dem EIB-Topf grundsätzlich projektgebunden seien und keine Hilfen zur Auflösung von Liquiditätsengpässen bewilligen werden könnten. (dpa)/ (cp)